Das Mehrgenerationenhaus B3 als Treffpunkt der Generationen
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00:00:01: Vorstand im Ehrenamt, aber sicher!
00:00:04: Ein Podcast von SKF
00:00:06: und
00:00:06: SKM.
00:00:07: Im Erzbistum,
00:00:23: Paderborn zum Mehrgenerationenhaus.
00:00:42: Susannes Molén, vielleicht können Sie sich kurz
00:00:44: vorstellen
00:00:45: und Michael Kebekust dann gleich hinterher?
00:00:48: Ja hallo mein Name ist Susannis Molén.
00:00:51: ich bin hier die Geschäftsführerin seit gut zwanzig Jahren.
00:00:55: der SKF.
00:00:56: Hörde ist ein mittelgroßer Verband mit dreißig Mitarbeitern circa sechzig Ehrenamtlichen die alle ganz engagiert sind, ja und wir arbeiten in ganz verschiedenen Arbeitsbereichen von der Schwangerschaft bis hin zu Seniorenarbeit.
00:01:12: Sind alle Bereiche vorhanden?
00:01:14: Ja mein Name ist Michael Käbekus.
00:01:15: ich bin Sozialarbeiter und seit zehntausend elf im sozialis-katholischer Frauen und eben mehr Generationenhaus bin ich seit zweitausend einundzwanzig.
00:01:27: Herr Käbekuster sagen Sie gleich wasch!
00:01:28: Mehr Generationenhausch!
00:01:30: Was ist das denn
00:01:31: eigentlich?!
00:01:32: Ja, das ist unser Begegnungsort hier in Dortmund-Hörde.
00:01:37: Wir sind ein Veranstaltungsort... Also mehr Generationenhaus wird gerne verwechselt mit einem Haus wo Menschen wohnen können über mehrere Generationen.
00:01:45: Das ist nicht der Fall!
00:01:47: Hier wohnt also keiner sondern hier begegnen sich Menschen.
00:01:50: Das ist unsere Hauptaufgabe.
00:01:53: Was machen wir hier?
00:01:54: Wir sind einen Veranstaltungsport für die Menschen in der Nachbarschaft im Sozialraum Und wir machen Einzelveranstaltungen, haben Regelangebote.
00:02:06: Haben aber auch immer ein offenes Ohr für die Menschen, die mit einem Anliegen um die Ecke kommen oder die mal Hallo sagen wollen.
00:02:14: Es geht darum.
00:02:15: Alles ... Oder jede Bedarfe, die es da so gibt, alle können zu uns
00:02:20: kommen.".
00:02:21: Mehr Generationen?
00:02:22: Da will ich gleich hinterherfragen!
00:02:23: Wie alt sind denn die Leute von BISS?
00:02:26: Ja, die Jüngsten sind unsere Teilnehmer im Winnelcafé.
00:02:30: Die sind also dann per se unter einem Jahr alt und dann haben wir natürlich ... Oh, wie alt sind denn die Ältesten?
00:02:39: Um die Achtzig auf jeden Fall.
00:02:40: Nein, ne, ne.
00:02:40: Neunzig hatten wir auch schon locker.
00:02:42: Fünfundneunzig haben wir ja auch schon gefeiert.
00:02:44: Also das ist schon alle Altersstufen quer durch.
00:02:50: Zusammen mit dem Leben vielleicht noch mal.
00:02:51: ich wollte grad mal fragen Sie heißen ja B drei.
00:02:55: Sagen Sie damals, was ich such?
00:02:57: Das B-III ist damals entstanden als diese Räumlichkeiten frei wurden.
00:03:03: Hier war vorher die Wohnungsgesellschaft, die GBS Wohnen drin und hier hat uns die Räume dann angeboten, als sie neu aufgebaut haben.
00:03:09: und dann haben wir gesagt, wir möchten ein Haus mit Beratung, Begleitung und Begegnung.
00:03:17: Dafür steht es B-III.
00:03:18: Es sagt auch keiner, hier ist das Mehrgenerationenhaus großartig.
00:03:22: oder ich gehe zum Sozialdienst katholischer Frauen die sagen alle ich geh ins B-II und jeder weiß eigentlich in Hörde und auch inzwischen in Dortmund wo das ist.
00:03:33: vielleicht ergänzen zu mehr Generationenhaus nochmal zu sagen wir sind eines von fünfhundertfünfzig bundesweit anerkannten Häuser vom Familienministerium.
00:03:46: Das heißt, wirklich man musste sich darauf bewerben es gibt's auch nicht überall.
00:03:51: wir sind nicht mit jeder Begegnungsstätte begleichbar sondern wir haben dann schon die Qualitätsmerkmale.
00:03:56: die müssen wir erfüllen.
00:03:57: die ändern sich auch zwischendurch immer mal um an dem Bundes Programme einfach dran teilhaben zu können.
00:04:03: Und vielleicht in Ihrer Nachbarschaft kennen Sie auch bestimmt so ein Häuschen, das ist so ein Puzzle-Dreieck mit Gelb, Rot und Blau.
00:04:11: Das ist das Mehrgenerationenhaus.
00:04:13: Ah!
00:04:14: Gesehen habe ich das schon mal?
00:04:15: Aber das war mir bis jetzt nicht klar, dass das Erkennungszeichen quasi ist.
00:04:19: Wie kommen denn die Menschen jetzt hierhin?
00:04:22: also wie sprechen sie die an?
00:04:26: Ja, das ist unterschiedlich.
00:04:27: Grundsätzlich haben wir immer eine offene Tür.
00:04:30: Das heißt also jeder der ein Anliegen hat kann grundsätzlich zu den Öffnungszeiten einfach erst mal zu uns kommen so.
00:04:36: Wir haben immer hier Sozialarbeiter vor Ort.
00:04:39: dann haben wir natürlich aber auch verschiedene Veranstaltungen, das sind unsere Regelangebote.
00:04:45: Wir haben also Sport- und Jogakurse, wir haben völlige Spiele treffst, wir hatten digitalen Kompass und verschiedene andere Angebote.
00:04:54: Dazu können die Leute natürlich mit ihren Anliegen kommen.
00:04:57: oder wenn sie sagen, Mensch ich habe aber immer Lust, Rubikup zu spielen dann kommen die zum Beispiel immer Mitwuchs zu uns.
00:05:02: Das ist also kein Problem!
00:05:04: Und dann machen wir auch noch Einzelaktionen.
00:05:06: Da sind irgendwelche Nachbarschaftsfeste, da sind Aktivitäten mal ein Grill-Event, mal Kleidertauschparty oder sonst irgendwelche Sachen.
00:05:16: Flohmärkte hatten wir mal... Genau!
00:05:18: Das heißt also die Leute können ohne Anlass zu uns kommen?
00:05:21: Die Leute können aber auch natürlich anlassbezogen zu uns kommt und wir freuen uns grundsätzlich bei jedem der zu uns komme
00:05:28: Und damit werden wir auch natürlich bekannt.
00:05:30: Über die Veranstaltungen werden wir natürlich auch bekannt, es gibt immer einen Quartalsflyer den wir dann der überall ausliegt, den man mitnehmen kann.
00:05:39: Dann kann ich ja auch mal dahin gehen.
00:05:41: Wir werden natürlich, wir haben hier im Haus auch Beratungsangebote wie die Schuldnerberatung oder wie gesagt auch dann das Windelcafé oder ja digital Kompass.
00:05:50: Dann gucken die Leute schon was gibt es denn schon noch so?
00:05:54: Dann kann ich da auch hingehen oder wo ich sie gerade sehe meine Mutter wird so pflegebedürftig.
00:06:00: Ja, dann gehen Sie mal zur Seniorenbegleitung nach nebenan.
00:06:04: Wir machen mal kurz also darüber werden wir viel einfach werden wir bekannt Und natürlich versuchen wir auch über die sozialen Medien alle Zielgruppen zu erreichen.
00:06:15: Wir haben zwei Instagram-Kanäle, wir haben ein Facebook-Kanal und hoffen damit immer noch ein bisschen bekannter zu werden.
00:06:22: Und wir sind vernetzt logischerweise also als Korpo... Wir sind jetzt hier so alt eingesessen den SKF-Hörde gibt's hundertundzwanzig Jahre und in der Beziehung sind wir halt eingesessen und auch so gut vernetzt, dass einfach die Leute dann uns auch oder andere Beratungsstellen auch ihre Leute schicken.
00:06:41: Kann man eigentlich sagen wie viele Leute in der Woche oder im Monat hier durchlaufen, sag ich mal bzw.
00:06:49: einfach die Angebote annehmen?
00:06:52: Ja, tatsächlich habe ich die Zahlen gerade nicht im Kopf so spontan.
00:06:57: Aber zur Pimal-Auge... Ich meine unsere Sportkurse sind ungefähr mit zehn Personen ausgebucht.
00:07:05: Also ich sage mal so hundertfünfzig, würde ich pro Woche sagen.
00:07:08: Hundertfünftig pro Woche mit allen zusammen.
00:07:11: In Spitzenzeiten oder wenn Feste sind dann haben wir auch schonmal zweihundert in den Ferien und keine Programme sind da wird es ein bisschen weniger.
00:07:18: also wir gucken schon Wir haben hier schräg gegenüber auf die Jugendfreizeitstätte dass wir uns jetzt nicht gegenseitig Konkurrenz machen das ist uns immer ganz wichtig sondern eher einmal auch Veranstaltungen zusammen.
00:07:29: ja und in den ferien finden dann halt einfach auch die sportkurse nicht statt.
00:07:34: dass wir mal sagen, damit es nicht ganz so lange ist.
00:07:37: Bleibt schön aktiv kommt man in den Sommerkurs rein aber ...
00:07:41: Aber hundertfünfzig ist ja echt schonmal nach Hause normal und das ist natürlich der Vorteil hier bei ihnen auch, dass sie so viele verschiedene Angebote haben von Beratungsangeboten bis hin zu Freizeit-Angeboten auch in mehr Generationenaus.
00:07:55: Das kann sich ja gegenseitig am Boden da war beflügeln oder kann sich gegenseitig einfach auch unterstützen.
00:08:01: Denn Menschen haben ja viele Bedarfe, von Freizeitbedarf über Beratungsbedarfe und wenn sie hier so alles aus einer Hand quasi haben ist das natürlich eine super Sache.
00:08:11: Ich habe vorhin Herr Kebekus, ich glaube Sie haben am Rande erwähnt Kleidertauschparty.
00:08:19: Das klingt spannend, können Sie da mal ein bisschen näher was zu erzählen?
00:08:22: Ja, das ist ein Angebot dass die Yankaritas in Dortmund an verschiedenen Standorten durchführt und bei uns im Mehreren Nationenhaus haben wir es jetzt mehrfach durchgeführt gehabt.
00:08:33: Die Kleidertauschpartie funktioniert eigentlich wie eine Art Flohmarkt bezüglich Kleidung.
00:08:40: Die Leute können ihre eigene Kleidungen, die sie nicht mehr brauchen mitbringen.
00:08:45: Das haben wir teilweise limitiert auf zehn Stück pro Nase, weil sonst sehr viel wird.
00:08:53: Wenn man ein Kleidungsstück mindestens abgegeben hat und maximal zehn.
00:08:57: Dann kann man an dieser Kleidertauschpartie teilnehmen, das heißt, man kann durch die Reihen gehen.
00:09:02: Wir haben hier viele Ehrenamtliche, die dann diese Kleidung nehmen, einmal kurz sichten auf Bügel hängen und danach Größe oder nach Art sortieren.
00:09:11: Und dann können sich Leute einfach bedienen und Sachen mitnehmen.
00:09:16: Da
00:09:16: könnte ich mir doch vorstellen... Das ist ja sowieso eine sehr nachhaltige Geschichte, ne?
00:09:21: Und dass es in heutiger Zeit mehr als wichtig.
00:09:24: Wer nimmt das denn an?
00:09:26: Welche Generation, um meine das ganz praktisch zu fragen?
00:09:29: Ganz viele.
00:09:30: Also wirklich spannend!
00:09:32: Es sind Leute aus der Nachbarschaft, es sind aber auch Leute die dann tatsächlich aus Essen und aus Bochum anreisen sagen wir reisen so in diesen Kleidertauschpartys im Bundesweitversienter her.
00:09:43: also super interessant.
00:09:44: man lernt neue Leute kennen aber außen natürlich sehr viele unserer Stammkunden die hierhin kommen.
00:09:49: sie sind natürlich auch immer dankbar für neue Angebote und nehmen das sehr gerne ab.
00:09:53: Und
00:09:53: altersmäßig
00:09:55: Also auch ein Mütter mit Kindern.
00:09:57: Wir haben keine Kinderkteilung gemacht, das haben wir ganz bewusst ausgeklammern aber Müttern mit Kinderwander genauso da wie Senioren.
00:10:04: Da
00:10:05: ist wirklich mehr Generationen im wahrsten Sinne des Wortes ja?
00:10:09: Man muss es sagen diese Kleidertauschpartei ist auch ein fester Begriff Ähnlich wie unser Repair Café ist auch ein fester Begriff.
00:10:15: Die haben eigene Bundesseiten, wo man nach Postleitzahlen sortieren kann oder nach Terminen, wo es der nächste Termin ist.
00:10:22: Es gibt tatsächlich welche, die reisen dann von dann nach dann da, wo's gerade passt.
00:10:27: Repair café!
00:10:29: Sagen Sie da mal drei Sätze zu?
00:10:31: Ja unsere Repair Cafe haben wir acht inzwischen ne?
00:10:35: Hoch engagierte, ältere Herren.
00:10:38: Den zu langweilig war Zuhause zu reparieren und die reparieren jetzt hier alles bis auf PCs und Handys.
00:10:46: Ja und es ist eigentlich man kommt hierhin Man bringt seine Sache vorbei muss in der Regel dabei bleiben Und dann reparieren die Männer das hier zusammen.
00:10:57: Einfach tauschen sie sich auch aus, wir haben einen der ist Spezialist für Kaffeemaschinen.
00:11:03: Wir haben einen, der macht gerne Spieluhren.
00:11:06: Zweimal im Jahr machen wir auch Fahrradreparatur zu Frühjahr und zum Herbst damit wir einfach damit es wieder aktiv so die Räder wieder werden.
00:11:13: Das machen die auch.
00:11:14: Wir haben einfach Spaß, die reparieren uns hier alles.
00:11:17: Das ist total gut!
00:11:19: Aber da kann ich mir ja wirklich gut vorstellen neben der Nachhaltigkeit, die natürlich auch wieder eine große Rolle spielt... Ich könnte mir denken wenn Sie gerade sagen ältere Herren das sind ja oft Menschen, die aus dem vollen Berufsleben irgendwann kommen, eine Menge gelernt haben und können da tatsächlich eher wissen und ihr könnt noch mal so richtig zeigen auch oder?
00:11:39: Und anderen helfen oder...?
00:11:41: Ja, also das ist schon toll.
00:11:42: Das ist wirklich klar übernehmen wir keine Haftung.
00:11:45: auch da gibt es wieder Vordrucker und Co alles für.
00:11:49: Aber es ist wirklich so, wenn die ältere Dame dann ihr Köfferchen was sie schon seit vierzig Jahren hat.
00:11:56: Dann doch noch mal repariert bekommt das Schlüssel und ist die einfach glücklich!
00:12:00: Und die Herren... Das ist dann einfach ne?
00:12:02: Das ist im Ehrenamt so.
00:12:04: Wenn ich ein Stück eine Dankbarkeit oder die Freude sehe egal ob ich mit Kindern arbeite oder mit anderen, dann fühlt man sich ja auch selber gut und das funktioniert.
00:12:13: Und außerdem kommen unsere Herren auch ganz speziell wegen unserer Ehrenamptlichen weil die nur bei den Treffen von den Ehrenamtlichen zwei Kuchen mitbringt.
00:12:23: Und sie sind oder torten, die werden ... Die stiftet die, die backt die und stiftete die und kommt dann dass die Besucher während Sie zum Beispiel warten in der Warteschlange gibt es dann Kaffee und Kuchen hier und das ist halt heiß begehrt.
00:12:36: Das ist ja win-win-win!
00:12:38: Das klingt ja wichtig.
00:12:39: gut sehr schön.
00:12:42: Sie haben gerade ehrenamtlich gesagt Frau Smolin Und Sie haben vorhin mal erwähnt, dass sie hier warmslich viele Ehrenamtliche haben.
00:12:50: Also ich könnte mir vorstellen so Repaircafe und so weiter ist.
00:12:53: natürlich sind viele ehrenamtlicher aktiv?
00:12:57: Haben Sie noch andere Bereiche wo Sie so sagen auch da haben wir welche Da haben wir Welche.
00:13:01: wie ergibt sich das auch mit dem Ehrenamten?
00:13:04: Also ich glaube, das Ehrenamt ist ja eine urtypische von Vereinen.
00:13:08: Wir haben einen ehrenamtlichen Vorstand und der ist hochengagiert so.
00:13:13: wir haben in der Schwangerschaftsberatung auch immer wieder Ehrenamptliche die dann Familie.
00:13:19: also es sind dann halt eher so ältere Frauen Familienparten praktisch diese ein bisschen so.
00:13:26: Ich bin keine eigene Großumma oder meine Enkel sind soweit weg dass sie da zum Beispiel dahin gehen.
00:13:32: Wir haben ehrenamtlich und wenn es nur die Dame ist, die regelmäßig beim Repair Café Kuchen backt.
00:13:37: Die ist total wichtig!
00:13:38: Wenn sie nicht da sind, haben wir hier Krieg so ungefähr mit unseren Ehrenamtlichen.
00:13:43: Also das geht gar nicht!
00:13:45: Bewegung, ja aber dann gibt es erst mal eine Grundsatzdiskussion.
00:13:50: Ein Digitalkopf, da haben wir die Ehrenamtlichen, die versuchen den Senioren, die dann vorbeikommen beizubringen wie man mit dem Smartphone umgeht.
00:13:59: Das sind also eher jüngere Leute, die sagen oh Mensch ich möchte der älteren Generation was mitgehen.
00:14:04: Dann kommt wieder die älteren, die im Repair Café sind.
00:14:06: Die dann sagen okay ich kenne mich schon seit fünfzig Jahren mit Kaffeemaschinen beruflich aus.
00:14:10: Ich repariere dem Studenten auch mal eben seine Kaffeemaschine Das ist überhaupt kein Problem.
00:14:14: Also da gibt es dieses Generationenübergreifende und haben wir ganz viele unterschiedliche Ehrenamtliche in allen möglichen Arbeitsbereichen weil davon lebt ja auch unsere unser System an sich.
00:14:26: Wir können ja nicht einfach sagen, das machen wir alles hauptamtlich sondern da bringen Ehrenamtliche auch ihren Engagement mit rein, da bringen die ihr Know-how mit rein ihre Zeit mit rein und das merkt man auch und davon lebt es auch.
00:14:38: Also hat diese Seele da?
00:14:40: Ja
00:14:40: und ich glaube auch, wir haben auch einige ehrenamtlichen die gerade nur ein zwei Mal im Jahr zu Weihnachtsfeier oder zu Adventsfeier ganz gezielt wo man weiß achja die Torte backe ich am Grill stehe ich beim Nachbarschaftsfest, kein Problem.
00:14:57: Aber die sagen, ich will mich gar nicht verpflichten!
00:14:59: Ich habe selber noch beruflich zu tun oder so... aber das ist überschaubar und auch den werden wir dann gerecht, wo wir nicht gerecht werden oder wo wir sagen, dass gibt es nicht.
00:15:12: so.
00:15:13: wenn zum Beispiel bei den Familienpartnern ist, dann müssen sie schon bei uns ein Stück eine Ausbildung grob machen oder zumindest einfach mal ein bisschen, dass wir sie viel mehr gucken und das wir sie auch mehr begleiten.
00:15:26: Weil die gehen ja hinterher auch in die Familien rein.
00:15:29: Ich glaube es weiß nicht jeder was Familienparten sind.
00:15:32: In Kurzform vielleicht?
00:15:34: Also Familienparte sind Ehrenamtliche, die einfach eins, zweimal die Woche sich mit einem Kind beschäftigen um die Mutter häufig alleine erziehend zu entlasten.
00:15:45: Wenn die natürlich in die Haushalte gehen da sind wir noch einmal ganz anders gesch- drauf geeigt, dass wir ganz anders gucken müssen.
00:15:54: Wenn hier jemand eine Torte backt, dann finden wir das supertoll.
00:15:59: aber da brauchen wir jetzt auch nicht das riesig erweiterte polizeiliche Führungszeugnis.
00:16:03: oder wenn die bei uns in den Gruppen noch mit sind beim Repair Café oder beim Digitalkompass.
00:16:11: Da ist ja immer einer dabei.
00:16:14: Nicht nur in der Regel sondern es ist immer einer von uns dabei, der die Verantwortung hat.
00:16:19: Aber ich höre wirklich raus, es ist für jeden und jede was dabei.
00:16:23: Was auch immer die einzelnen Personen brauchen.
00:16:25: Ob sie sich nicht so viel festlegen wollen aber hier und da mal helfen wollen oder aber regelmäßige Dinge Und Ich kann mir gut vorstellen dass das vielleicht auch für die ein oder andere Person eine gute Hilfestellung ist um nicht unter Umständen irgendwo in Einsamkeit zu verfallen.
00:16:42: Oder wie würden Sie das sehen?
00:16:46: Über dem ganzen Mehrgenerationenhaus steht ja immer dieser Begriff Einsamkeit und Armut.
00:16:52: Das sind diese beiden großen Arbeitsbereiche, die wir in verschiedenen Projekten mit aufgreifen.
00:16:59: Da kommen wir gar nicht drum herum.
00:17:00: Es geht also wirklich immer darum dass sie vernetzende Angebote machen Die natürlich dann auch gegen Einsamkeit werden.
00:17:06: oder wir reparieren, wir tauschen.
00:17:09: Es gibt hier immer Kaffee und Kuchen für umsonst.
00:17:12: das sind alles Dinge die natürlich auch darf zu führen dass Leute die eben wenig Geld zur Verfügung haben trotzdem mal auswärts ein Kaffe oder sich ein Stück viel Kuchen leisten können.
00:17:22: in Anführungszeichen oder wir haben eine Grillaktion.
00:17:24: Das ist da natürlich für umsonst.
00:17:26: Ja
00:17:27: ja das ist also ganz wichtig.
00:17:28: Wir haben Frühstücksangebote, wir haben Stadtteilcafé alle möglichen Dinge wo wir dann sagen Das richtet sich insbesondere an Menschen, die das sonst auch einfach nicht leisten können.
00:17:39: Oder beim Familienfest.
00:17:40: Da geben wir Waffeln aus für fünfzig Cent.
00:17:43: Damit eine alleinerziehende Mama mit drei Kindern auch ohne Probleme sagen kann, jedes Kind kriegt ne eigene Waffe.
00:17:49: Nicht, wir kaufen uns für zwei uhrfünfzig Euro ne Waffe und geteilen uns die oder so.
00:17:52: Das muss ja nichts sein!
00:17:54: Also dass es kein Hindernis um hierhin zu kommen... Und da ist was ganz Wunderbares, dass man wirklich sagen kann Ich will für kleines Geld oder gar kein Geld, kann man hier einfach auch an den Aktionen, an die Aktivitäten teilnehmen.
00:18:08: Und ich glaube das ist was ganz Besonderes auch, oder?
00:18:11: Wir freuen uns natürlich immer wieder über Spenden.
00:18:14: Es ist klar dass es das gehörte auch zu damit wir es auch gegen finanzieren wobei es aktuell.
00:18:20: Ich glaube, das wird nicht mehr so lange gehen.
00:18:22: Aber es gibt durchaus immer wieder so Kleinstiftungen also freiwilligen Agentur der Stadt Dortmund die für unser Fest dann auch spendet wo wir dann einfach von Schankgenehmigung bis weiß ich nicht was wir alles für Genehmigung brauchen oder einfach auch die dann das gut bezuschussen?
00:18:37: Das sind dann mal drei vierhundert Euro.
00:18:39: da kann man aber bei den Preisen schon viel machen weil unsere Hauptamtlichen und unsere Ehrenamtlichen natürlich die sind ja da So, dann da kriegen wir Sachspenden.
00:18:49: Kriegen wir dann diesbezüglich schon?
00:18:50: Oder es gibt auch ganz viele die wissen ach zum ist das Nikolausfeier Adventsfeier.
00:18:55: Die kommen dann immer schon zwei drei Wochen vorher und bringen mit der Pfündchen Kaffee vorbei.
00:18:59: so weil kaffe braucht man immer Und das ist eigentlich toll, dass die Leute merken so ich kann auch mit ganz wenig.
00:19:08: Kann nicht trotzdem auch was wieder zurückgeben und sei es von Kaffee oder sei es Socken stricken gegen soziale Kälte unser Projekt, wo wir einfach dann stricken, wo ganz viele ihre Wollreste raus suchen und die älteren Damen oder auch Herren stricken also das ist schon toll!
00:19:26: Also ich merke, je länger wir reden umso mehr kommt immer noch an stichworten ja einfach noch einfach und Ich glaube das hier eine menge gut ist einfach passiert.
00:19:36: Und ich habe gerade so gedacht Mensch unser eins geht es ja eigentlich oft ganz gut und dann haben wir den ein oder anderen runden Geburtstag und manchmal wissen wir gar nicht so ganz genau was wir uns eigentlich so wünschen sollten.
00:19:49: Da denke ich mir manchmal, vielleicht ist ja auch mal so eine Spende an so ein Haus wo man wirklich vielen anderen mithilft durchaus auch ne Variante.
00:19:57: Naja!
00:19:57: Vielleicht kann sich der eine oder andere davon ja angesprochen fühlen?
00:20:01: Man kann auch gerne dann die Spenden persönlich übergeben und zu einer Gruppe reinkommen und einfach mal gucken.
00:20:06: also das ist uns immer wichtig.
00:20:07: hier bei den Gruppen gibt es keine Zugangsausschluss.
00:20:12: Das heißt dass es uns ganz wichtig Leute bekommen, die sich das alles locker-flockig richtig gut leisten könnten und sagen ach nur weil es hier umsonst ist.
00:20:23: wenn ich jetzt so bei der Krankenkassen Sportgurs mache dann muss ich den zahlen.
00:20:27: Oder das Fitnessstudio ist teurer!
00:20:29: So das möchten wir eigentlich nicht sondern wir möchten wirklich dass als Ort der Begegnung verstanden wissen.
00:20:35: Und da kann es auch sein dass beim Seniorenfrühstück die psychisch kranke oder der psychisch kranken neben der gut situierten, aber einsamen älteren Dame sitzt.
00:20:46: Und dann sind wir dafür da die dann direkt vor Ort sind als Hauptamtliche zu gucken.
00:20:51: das hat nicht eskaliert funktioniert.
00:20:52: aber auch wenn es einmal klar und deutlich gesagt wird ich glaube man muss mal zwischendurch ein paar deutliche Worte müssen wir auch sagen dass ist aber wie überall und dann funktioniert das wunderbar.
00:21:02: klasse.
00:21:04: also sie bieten schon den Rahmen hier für Begegnung.
00:21:06: so kann man's ja tatsächlich so sagen.
00:21:09: denn wenn aus dem ganzen was ich sehr höre Und ich komme eigentlich nochmal zum Anfang unseres Gesprächs.
00:21:17: B drei und mir wird jetzt sehr, sehr deutlich was b drei ganz klar inhaltlich bedeutet Begegnung Betreuung Beratung.
00:21:27: Sie haben ja hier wirklich alles in einer Hand und Ich kann nur sagen ich bin ziemlich begeistert von dem hier.
00:21:34: ich habe eine Menge gelernt Und ich hoffe, dass vielleicht der eine oder die andere Hörerin da auch ne Menge von gelernt hat und wer da Interesse hat kann sich sicherlich an sie wenden.
00:21:45: Und ihnen auch noch mal hier und da unter die Arme greifen wo es möglich ist oder aber auch Fragen stellen oder was auch immer.
00:21:54: Auch da gilt ja in Kommunikation sein Ja, miteinander reden.
00:21:59: Und ich glaube, Dümmer wird keiner davon ganz im Gegenteil.
00:22:03: Ich merke einfach das ist was sehr Gewinnbringendes für viele Menschen und von daher danke ich Ihnen ganz herzlich für das, was Sie tun und für das ... Was Sie mir auch heute hier berichtet haben.
00:22:13: Danke schön!
00:22:14: Schön,
00:22:14: dass wir's machen durften.
00:22:15: Sehr gerne.
00:22:25: Danke.